06.02.2026

MVZ Neurochirurgen operieren künftig an der Betriebsstätte St. Johannisstift

Die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie des Christlichen Klinikums Paderborn (CKP) weitet ihre Kapazitäten aus: Das Team der Operateure nutzt neben den beiden OP-Sälen an der Betriebsstätte Brüderkrankenhaus St. Josef (BKP) nun weitere OP-Säle an der Betriebsstätte Krankenhaus St. Johannisstift (SJS). 15 Betten stehen für die Wirbelsäulenchirurgen künftig an der Reumontstraße 28 zur Verfügung, demnächst kommen zwei weitere Fachärzte für Neurochirurgie ins Team am SJS.

Operiert werden am SJS Wirbelfrakturen und Bandscheiben, außerdem Spinalkanalstenosen. Das sind Verengungen des Wirbelkanals. „Durch die Verengung entsteht ein schmerzhafter Druck auf das Rückenmark und die Nerven. Eine Spinalkanalstenose kann sich durch Taubheitsgefühl und Kribbeln in Armen und Beinen bemerkbar machen“, erklärt Cem König, Oberarzt in der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie.

Er und Chefarzt Szabolcs Szeöke kooperieren beim Aufbau des zweiten Standorts eng mit den Operateuren Dr. med. René Krishnan und Tawfik Mahdi. Krishnan und Mahdi sind Neurochirurgen aus dem MVZ-Neurochirurgie an der Bahnhofstraße, das wie das CKP zur BBT-Region Paderborn/ Marsberg gehört. Krishnan leitet das MVZ-Neurochirurgie, er hat seit mehr als 25 Jahren Erfahrung bei der Versorgung degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen.

Tawfik Mahdi, Spezialist für schmerztherapeutische Eingriffe wie zum Beispiel Facettenverödungen, setzt am SJS Schmerzschrittmacher ein. „Die so genannte Neuromodulation ist eine enorme Erleichterung für Schmerzpatienten“, sagt Mahdi.

Mit der Intensivierung der Leistungen Richtung Betriebsstätte SJS setzt das CKP einen wichtigen Impuls zur engeren Verzahnung von ambulanten und stationären Leistungen. „Das höhere Patientenaufkommen in der MVZ-Praxis und den ambulanten Sprechstunden an der Husenerstraße 46 und Reumontstraße 28 können wir mit der Ausweitung der OP Kapazitäten auf beide Paderborner Klinik-Standorte deutlich besser steuern“, so CKP-Geschäftsführer Siegfried Rörig.

Szabolcs Szeöke und Dr. med. René Krishnan ergänzen: „Für unsere Patienten ist entscheidend, dass sie nur einen einzigen Ansprechpartner haben - egal ob sie in der Sprechstunde konservativ behandelt werden, oder ob sie sich einem operativen Eingriff in der Klinik unterziehen müssen.“

Tumoreingriffe an der Wirbelsäule und Operationen am Gehirn werden weiterhin ausschließlich am Standort Brüderkrankenhaus durchgeführt. Die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie ist seit 2020 als Wirbelsäulenspezialzentrum der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft zertifiziert.

Operationen an der Wirbelsäule werden jetzt auch an der Betriebsstätte SJS durchgeführt. Dafür arbeiten die Neurochirurgen aus der MVZ-Praxis Neurochirurgie und die Fachärzte in den Ambulanzen im BKP und im SJS eng zusammen: Oberarzt Cem König, Chefarzt Szabolcs Szeöke, Dr. René Krishnan und Tawfik Mahdi (v.l.).
Operationen an der Wirbelsäule werden jetzt auch an der Betriebsstätte SJS durchgeführt. Dafür arbeiten die Neurochirurgen aus der MVZ-Praxis Neurochirurgie und die Fachärzte in den Ambulanzen im BKP und im SJS eng zusammen: Oberarzt Cem König, Chefarzt Szabolcs Szeöke, Dr. René Krishnan und Tawfik Mahdi (v.l.).